HOCHLEISTUNGS BIOGASANLAGEN

Die Technologie
Die Hydrolyse und Versauerung der Einsatzstoffe findet räumlich getrennt in separaten Behältern statt und läuft zeitlich getrennt ab. Dadurch stören sich Methanbakterien und Hydrolysebakterien nicht gegenseitig; die Stärken der verschiedenen Bakterienstämme können genutzt werden.

Füttern Sie ein Mastschwein mit Silomais und Grassilage?
Einstufige Biogasanlagen haben einen einzigen „Magen“, den Fermenter. Hier laufen die biologischen Prozesse vermischt ab. Diese Technologie ist vergleichbar mit dem Verdauungstrakt eines Schweins, das aber in der Praxis mit Körnermais und Getreide, alles leicht verdauliche Stoffe, gefüttert wird.
Die RM Hochleistungs-BGA ist vom Prinzip her aufgebaut wir der Verdauungstrakt einer Kuh, die auch mehrere Mägen hat. Eine Kuh kann auch faserhaltiges Material wie Silomais und Grassilage verwerten. Damit folgt das RM den biologischen Prinzipen, um höhere Leistungen zu erzielen.


Die Vorteile der RM Hochleistungs-Biogasanlage
- Höhere Biogasausbeute bei faserhaltigen Einsatzstoffen, weil durch die Versauerung auch die Zellulose genutzt werden kann.
- Silomais kann mit einem höheren TS-Gehalt (bis zu 39%) geerntet und in der HL-BGA eingesetzt werden, ohne, dass es zu Schwimmschichten und Rührproblemen kommt.
- Raumbelastungen von über 6 kg oTS/m³d – damit können die Fermentervolumina halbiert werden.
- Futterwechsel sind problemlos möglich, weil die Hydrolysebakterien dafür unempfindlich sind
- Geringerwertiges Futter, wie Landschaftspflegegras, kann eingesetzt werden
- Durch den vollständigen oTS-Abbau bleibt nur noch die Lignozellulose (Holzstoff) im Gärrest übrig, der als Brennstoff genutzt werden kann. Laboranalysen ergaben den gleichen Brennwert wie Holzhackschnitzel